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ANDI Tec & Dive Week 2006

1 Europäische ANTI Tec & DIVE Woche 2006 in Kroatien / Insel Rab / Kron-Dive

(Bericht und Fotos: Sabine Kerkau)

 

Vom 12.05. – 18.05.2006 fand in Kroatien, auf der Insel Rab, die 1. Europäische ANDI Tec & Dive Woche statt.
Organisiert wurde dieser Event von Helmuth Biechl (ANDI Country-Director Germany) und Andreas Kron (ANDI Country-Director Österreich / Kroatien).
Zur praktischen Durchführung konnte die Logistik des Kron Diving Centers genutzt werden. Das der Veranstaltungsort gut gewählt war, bestätigte sich in dieser Woche mehr als einmal.

 

Teilnehmer aus 6 Ländern kamen der Einladung nach. Unter anderem waren technische Taucher aus Spanien, Belgien, Holland, Österreich, der Schweiz und Deutschland anwesend.
Sie alle nutzten die einmalige Gelegenheit zum intensiven Erfahrungsaustausch, zur Weiterbildung durch Teilnahme an den in dieser Woche angebotenen Kursen und natürlich zum Tauchen.
Getaucht wurde sowohl mit offenem System als auch mit Kreislaufgeräten. Neben Inspiration und KISS gab es auch zwei Ouroboros zu bestaunen, eine Gelegenheit, die sich nicht sehr oft bietet.

 

Pim und Helmuth, zwei der erfahrensten Tec – Taucher im ANDI Europe Team führten in dieser Woche Kurse durch. Pim schulte auf Ouroboros und Helmuth gab einen Extended Range Kurs,der nicht nur von seinen Schülern aufmerksam verfolgt wurde. Auch andere, teilweise schon seit Jahren zertifizierte Trimix – Taucher, nutzten die Möglichkeit in den stark praxisorientierten, hochinteressanten Theorielektionen ihr eigenes Wissen zu erweitern.


Helmuth zählt zu den weltweit aktivsten und erfahrensten Tec – Tauchern und verfügt über ein scheinbar unerschöpfliches Wissen in allen Bereichen des technischen Tauchens. Unterstützt wurde er von Stefan ......... Helmuth und Stefan sind nicht nur als Ausbilder ein hervorragendes Team, sie führen ebenso als Deep Wreck Diver außergewöhnliche und extrem anspruchsvolle Wracktauchprojekte durch
Ein Extended Range Kurs bei Helmuth und Stefan ist schon eine sehr zeitintensive Angelegenheit. Als Schüler kann man so Woche wirklich nicht als Urlaub bezeichnen.
Der Ausbildungstag beginnt in der Regel um 8:00 und endet meistens erst gegen Mitternacht.
Es ist ein sehr intensives Kurserlebnis, selbst das obligatorische Cappucchinotrinken nach dem Tauchgang und das gemeinsame Abendessen werden für inspirierende Diskussionen genutzt.

Die Teilnehmer waren in der ganzen Woche hochmotiviert und trotz aller Anstrengungen vom Kurs komplett begeistert. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dieser Kurs die Einstellung zum Tauchen massiv verändern kann. Das habe ich wieder einmal eindrucksvoll bei meinem Tauchpartner Michael, der an diesem Kurs teilgenommen hat, miterleben können.

 

 

Die hervorragende Organisation und die Flexibilität des Basenleiters und Mitorganisators Andreas Kron machte es möglich, dass jeder Teilnehmer dieser Tec & Dive Woche voll auf seine Kosten kam.
Er sorgte jederzeit für volle Flaschen und perfekte Mischungen.
Auch wenn lt. Ausschreibung nur Tauchgänge bis 50 m geplant waren, so wurde uns unser Wunsch einen Trimix-Tauchgang am Wrack der Albania zu machen umgehend, sogar zweimal, erfüllt.

 

Auch die Unterbringung und die Verpflegung, die wir Andrea Kron verdanken waren perfekt.
Als Fazit ist festzuhalten, dass ein Besuch der ANDI Tec & Dive Woche ebenso wie der Tauchbasis Kron auf Rab mehr als empfehlenswert sind. Auf dieser Tec – Woche hat wirklich alles gepasst.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal.


Sabine Kerkau

 

Weitere Bilder und Zitate:

 

Helmuth Biechl      Stefan Klapszus

 

 

Markus Merk                                         Michael Karmann

 

Besondere Sprüche der Woche:

Am Abend des Anreisetages: Anruf von Stefan, der wissen wollte, wann die letzte Fähre nach Rab fährt und auf die Frage wo sich er und Helmuth gerade befinden antwortete:
„Ich habe keine Ahnung und kann Helmuth jetzt nicht stören, der fährt mit seinem Renn-Kangaroo am äußersten Limit für Mensch und Maschine!“
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„Es ist ästhetisch und ideologisch besser mit gleichmäßig abgeatmeten Stages zu sterben. Du bist zwar praktisch tot, aber wenigstens hast Du gleichmäßig Gas verbraucht“
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Beim Frühstück Helmuth zu Markus:„Bei Dir ist es mit dem Reden so wie bei mir mit dem Essen. Morgens geht da gar nichts.“
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Theorie Dekompressionsmodelle:
Michael: “Besprechen wir da auch die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten bei Dekounfällen?“
Helmuth: „ Sein wir doch mal ehrlich! Da haben wir nicht viel zu sprechen, bei Tauchprofilen ab Extended Range gibt es nicht mehr viele Symptome, da bist Du in der Regel hin. Laß es mit Luft15 Min bis zu einigen Stunden dauern, mit Helium schaffst Du es in wenigen Minuten!“
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Michael: „Geld ist nicht das Problem!“
Stefan: „ Na, dann bist Du noch nicht beim richtigen technischen Tauchen angekommen.“
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Tauchgangsbesprechung nach einem Ausbildungstauchgang:
Helmuth: „ Markus fang mal an und erzähl uns den Tauchgang aus deiner Sicht.“
Markus: „Was soll ich Dir da erzählen, du warst doch dabei!“
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Stefan: „ Da befinden wir uns an der Grenze zwischen Physik und Esotherik. Das Gerödel ist nicht schwer, das bildest du dir nur ein! Die Maßeinheit lautet: gefühlte Kilo`s!“

  

  

 

  




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